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Dunning-Kruger-Effekt

Leben

Wikipedia:

Dunning-Kruger-Effekt[1]  (DKE) ist eine Form der kognitiven Verzerrung
und beschreibt die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen. Die populärwissenschaftliche  Bezeichnung geht auf eine Publikation von David Dunning und Justin Kruger aus dem Jahr 1999 zurück. In der psychologischen Fachliteratur spielt sie bislang kaum eine Rolle, wohl aber in Publikationen außerhalb der Psychologie,[2][3]  sowie in Blogs und Diskussionsforen des Internets.

Dunning und Kruger hatten in vorausgegangenen Studien bemerkt, dass etwa beim Erfassen von Texten, beim Schachspielen oder Autofahren Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen. An der Cornell University erforschten die beiden Wissenschaftler diesen Effekt in weiteren Experimenten und kamen 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen

   * dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,
   * überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,
   * das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen,
   * durch Bildung nicht nur ihre Kompetenz steigern, sondern auch lernen können, sich und andere besser einzuschätzen.

Im Jahr 2000 erhielten Dunning und Kruger für ihre Studie den satirischen Ig-Nobelpreis im Bereich Psychologie.[4]

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