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Aus "Wikipedia":
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Warencharakter von Kulturprodukten
Der Warencharakterdefinition nach Marx, mit der Unterscheidung zwischen und Tauschwertstellt er Kulturware authentischen Kunstwerken gegenüber
bürgerlich-
Kunst und Kultur stehen für Emanzipation
Von Kunst und Kultur ging ein kritischer Impuls aus
Kunst und Kultur waren widerständig in ihren Haltungen gegenüber machtvollen Gegnern
Kunst und Kultur waren relativ autonom
Kunst und Kultur vermochten es sich über die gesellschaftliche Realität hinaus zu entwickeln und so Veränderungsideen zu entwickeln
Spätkapitalismus
Durch die Kulturindustrie hat sich der Gehalt von Kultur verändert
Der autonome Charakter der Kultur hat sich großenteils aufgelöst
Die Kulturwelt teilt sich in 2 Teile:
Großer Bereich kulturindustrieller Waren
Kleiner Bereich authentischer, verbliebener bürgerlicher Kunst
Kulturindustrielle Werke treten daher als Erben der bürgerlichen Kultur an die Stelle dieser als nunmehr „wahrhaftige“ Kunst
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Einfluss der Ideologie, die Kulturindustrie affirmiert, auf die Gesellschaft
Einfluss auf das Subjekt: Kulturindustrie wirkt hier als Vermittler zwischen Industrie und Publikum. In dieser Vermittlerposition hat sie auch einen Einfluss auf die Bewusstseinsbildung der Menschen, denn was durch Kulturobjekte nicht verbreitet wird, die, wie schon konstatiert wurde, teilhaben an dem Wesen der Kulturindustrie, geschieht heutzutage nicht.Wirkung im Subjekt: Kulturindustrie verhindert die Ausbildung der Fähigkeit zu kritischem Denken. Dadurch wird auch verhindert, dass der Mensch dieser Kulturindustrie mit Widerspruch entgegentritt
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Kulturindustrie und Massenkultur
Nach der Auffassung Horkheimers und Adornos raubt industriell hergestellte Kultur dem Menschen die Phantasie und übernimmt das Nachdenken für ihn. Die Kulturindustrie liefert die „Ware“ so, dass dem Menschen nur noch die Aufgabe des Konsumenten zukommt. Durch Massenproduktion ist alles gleichartig und unterscheidet sich höchstens in Kleinigkeiten. Alles wird in ein Schema gepresst und erwünscht ist es, die reale Welt so gut wie möglich nachzuahmen. Triebe werden so weit geschürt, dass eine Sublimierung nicht mehr möglich ist.
Als Beispiel lässt sich der Kinofilm anführen. Prinzipiell sind alle Filme ähnlich. Sie sind darauf ausgelegt, die Wirklichkeit möglichst gut wiederzugeben. Auch Fantasy-
Das Ziel der Kulturindustrie ist – wie in jedem Industriezweig – ökonomischer Art. Alles Bemühen ist auf wirtschaftliche Erfolge ausgerichtet.
Die authentische Kultur hingegen ist nicht zielgerichtet, sondern Selbstzweck. Sie fördert die Phantasie des Menschen, indem sie Anregungen gibt, aber anders als die Kulturindustrie, den Freiraum für eigenständiges menschliches Denken lässt. Authentische Kultur will nicht die Wirklichkeit nachstellen, sondern weit über sie hinausgehen. Sie ist individuell und lässt sich nicht in ein Schema pressen.
Als Ursachen für die Entstehung von Kulturindustrie führen Horkheimer und Adorno an, dass sich Firmen finden, die Kultur vermarkten und dadurch das ökonomische Ziel der Profitmaximierung verfolgen. Durch diesen Umstand bleibt Kultur nicht, was sie ist bzw. sein soll, sondern wird eine Ware wie jede andere.
Der Kulturindustrie-
„Kultur heute schlägt alles mit Ähnlichkeit“[5] – Subversion ist für Adorno und Horkheimer nicht mehr möglich.